Bundesgerichtsentscheid

Nichtanhandnahme; Nichteintreten

7B_776/2026Entscheid vom 20.07.2026StrafprozessOriginalsprache: DE

Zusammenfassung

Sachverhalt

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn nahm am 20. April 2026 eine von A.________ gegen unbekannte Täterschaft eingereichte Strafanzeige nicht anhand. Gegen das anschliessende Nichteintreten des Obergerichts des Kantons Solothurn gelangte A.________ an das Bundesgericht und machte im Titel seiner Eingabe schwere Straftaten geltend.

Erwägungen

Das Bundesgericht hielt fest, dass die Beschwerde die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer legte insbesondere keinen Zivilanspruch im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG dar, der ihn zur Beschwerde in Strafsachen legitimieren könnte. Zudem setzte er sich mit der Begründung der angefochtenen Verfügung nicht auseinander, sondern wiederholte lediglich umfangreiche strafrechtliche Vorwürfe gegen verschiedene Personen. Wegen dieser offensichtlichen Begründungsmängel war auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

Entscheid

Auf die Beschwerde wurde nicht eingetreten. Damit blieb die Verfügung des Obergerichts des Kantons Solothurn, mit der auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten worden war, bestehen.

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