Bundesgerichtsentscheid

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung)

8C_385/2026Entscheid vom 07.10.2026VerfahrenOriginalsprache: DE

Zusammenfassung

Sachverhalt

A.________ erhob beim Bundesgericht Beschwerde gegen einen Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen in einer Angelegenheit der Unfallversicherung. Gleichzeitig stellte er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, das abgelehnt wurde, weshalb er zur Leistung eines Kostenvorschusses verpflichtet wurde. Nachdem auch ein Wiedererwägungsgesuch erfolglos geblieben war, bezahlte er den Vorschuss trotz angesetzter Nachfrist nicht.

Erwägungen

Das Bundesgericht hielt fest, dass die Bezahlung des Kostenvorschusses eine Prozessvoraussetzung darstellt. Wird der Vorschuss trotz Ansetzung einer Nachfrist nicht geleistet, ist nach Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da der Beschwerdeführer den verlangten Vorschuss auch innert Nachfrist nicht bezahlt hatte, war die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG als unzulässig zu behandeln.

Entscheid

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Eine materielle Prüfung des unfallversicherungsrechtlichen Streitgegenstands fand nicht statt.

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Vollständiger Entscheid

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_385/2026

Urteil vom 7. Oktober 2026

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Viscione, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 2. Juni 2026 (UV 2026/18).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 5. Juni 2026 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Juni 2026,

in die Verfügung vom 14. Juli 2025, mit welcher A.________ in Ablehnung des mit der Beschwerdeerhebung gestellten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert gesetzter Frist verpflichtet wurde,

in die Verfügung vom 11. September 2026, mit welcher A.________ in Ablehnung des Wiedererwägungsgesuchs vom 26. Juli 2026 (Poststempel) zur Bezahlung des Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 22. September 2026 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,

dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass sich das Bundesgericht vorbehält, allfällige ähnliche Eingaben wie im Anschluss an das Urteil 9F_20/2205 getätigt, kommentarlos abzulegen,

dass eine erneute ausnahmsweise kostenlose Verfahrenserledigung ausser Betracht fällt (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; s. Urteil 9F_20/2025 vom 29. September 2025 E. 4),

erkennt die Präsidentin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Oktober 2026

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Viscione

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel

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